„Poland and Germany side by side“

Ganz früh am Sonntagmorgen (22. Februar 2026) ging es für eine kleine Gruppe von Schülerinnen des 12. Jahrgangs mit dem Zug Richtung Brandenburg, wo sich im Jugendbildungszentrum Blossin Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Polen trafen. Die polnischen Schüler*innen kamen gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen von der Partnerschule aus Jaslo. Mit der Partnerschule wurden in den letzten 3 Jahren erfolgreiche Austauschprogramme durchgeführt. So entschied man sich nun gemeinsam mit dem deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW) zu treffen und einen Kulturaustausch auf die Beine zu bringen.  

Nach einer langen Anreise kamen alle am frühen Sonntagabend an und begrüßten sich recht herzlich, da sich manche Schüler*innen bereits kannten und so wiedersahen. Bereits am ersten Abend wurde mithilfe von verschiedenen Willkommensspielen Brücken zwischen den beiden Kulturen gebaut. 

Aber nicht nur die Sprachspiele brachte ein Gemeinschaftsgefühl für die Jugendlichen, sondern auch Sportaktivitäten aus dem Bereich der Erlebnispädagogik sowie verschiedene Workshops im Bereich der Berufsorientierung. Die gemeinsamen Aktivitäten wurden von der Dolmetscherin Magdalena und dem Sprachtrainer David übersetzt. Die beiden übersetzten immer fleißig die Aufgaben, aber nach einiger Zeit bemühten sich die Schüler*innen auch selbstständig miteinander zu kommunizieren. 

Um die beiden Kulturen in ihrer Fülle besser zu verstehen, wurden jeweils ein typischer Abend der Nation angeboten. So wurden alle am Montagabend zum polnischen Abend eingeladen. Besonders lustig dabei war natürlich, wie die deutschen Schülerinnen verschiedene polnischen Wörter aussprachen. Bei den ganzen Konsonanten im Polnischen kam man selbst ganz schön ins Schwitzen. Ähnliche Gefühle hatten einen Abend später dann auch die polnischen Schüler*innen. Begeistert waren die polnischen Jugendlichen dann von der deutschen Musikvielfalt. 

Am nächsten Tag ging es dann um den zweiten Schwerpunkt der Begegnung. Auch das Essen verbindet uns als Kulturen. So setzten sich die Schüler und Schülerinnen mit der Zukunft unserer Ernährung auseinander. So wurden verschiedene Ernährungsformen vorgestellt und auch kritisch diskutiert. Mit Jugendlichen aus einem anderen Land eine gemeinsame Präsentation auf Englisch vorzubereiten und anschließend auch vor allen anderen vorzustellen, stieß zu Beginn auf ein wenig Unsicherheit. Am Ende der Präsentationen waren aber alle Jugendlichen von sich selbst überrascht und sehr stolz, wie gut die Vorträge funktionierten.  

Typisch deutsch war dann am Mittwoch die Verspätungen der Deutschen Bahn auf dem Weg nach Berlin bzw. abends zurück. Auf dem Hinweg kamen alle mit ein wenig Minuten Verspätung in Berlin an. Im Futurium wurde dann das gewonnene Wissen über unsere Zukunft vertieft. Das Museum der Zukunft zeigt in einer bunten Ausstellung verschiedene Stationen, wie unsere Zukunft aussehen kann. Nach einer kleinen Stadtführung durch Berlin, die die Geschichte Deutschlands skizzierte, durften die Jugendliche noch gemeinsam shoppen gehen. 

Am Donnerstag standen die Jugendliche selbst im Fokus, denn ihre Talente sollten auf die Bühne gebracht werden. Zu Beginn wurde noch stark diskutiert, dass man kein Talent habe. Nach kurzem Überlegen und Absprechen mit den anderen Jugendliche wurden doch eine bunte Vielzahl an Workshops aufgestellt. Unter dem Motto „Musik und Kunst verbindet“ wurde unter anderem gemeinsam gerappt. Hier zeigte der Sprachtrainer David sein Talent und zeigte den Jugendlichen Tipps und Tricks im Bereich des Rappen. Das musikalische Talent wurde dann noch vertieft, indem die Jugendlichen gemeinsam einen eigenen Song über die gemeinsame Zeit komponierten. Nach einer sportlichen Einheit des gemeinsamen Volleyballspielens tanzten die Schüler*innen am Abend alle in der Disco.  

Am Freitagmorgen hieß es dann Abschiednehmen und mit einem Rucksack an vielfältigen Eindrücken nach Hause zu fahren. 

  • 28.02.2026

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